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Und so schnell sind zwei Jahre schon wieder vorbei!

Am 27. April 2017 hieß es für Frau Gregor, Schulleiterin der Fachschule für Erziehung, und ihrem Lehrerteam wieder von 10 angehenden Erzieher/Erzieherinnen Abschied zu nehmen.

Alle wissen noch sehr genau, wie am 5. August 2015 alles begann. Jeder war neugierig. Auf seine Mitschüler und Wegbegleiter. Auf Lehrer/Dozenten. Auf das Leistungspensum und und und. Aber auch Ängste waren vorhanden: "Schaffe ich das?" In meinem Alter noch einmal die Schulbank drücken" Und die Familie -kommt sie dabei nicht zu kurz? 2 Jahre eine lange Zeit.

Mit viel Engagement und Fleiß stellten sich die Teilnehmer den 21 Monaten Theorie und Berufspraktischer Ausbildung, nahmen Höhen und Tiefen.

Im Vorbereitungskurs auf die externe Prüfung zum/zur "Staatlich anerkannten Erzieher/In", ein in Thüringen einzigartiges Konzept, haben Teilnehmer/innen die Möglichkeit, sich auf die Externenprüfung, an einer Staatlichen Schule, vorbereiten zu lassen.

Aus unserem Vorbereitungskurs stellten sich, mit Start im Januar 2017, 10 Prüflinge der Externenprüfung an der Staatlichen Schule. Am Ende bestanden 7 Teilnehmer mit guten Leistungen die schriftliche und mündliche Prüfungsphase erfolgreich. Und wieder einmal hat das DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUM gezeigt, dass die Teilnehmer über dem deutschlandweiten Durchschnitt bei der Externenprüfung liegen. Der Beweis ist wiederholt eingetreten: Man kann in 2 Jahren ein sehr gut ausgebildeter Erzieher werden!

Nun heißt es für die Teilnehmer, nach dem anstrengenden Prüfungsmarathon, in die Praxis einzusteigen und das 6-monatige Berufspraktikum, ab 2. Mai 2017, zu beginnen.

Das Fazit der Teilnehmer: "Es war eine interessante und aufregende Zeit. Wir haben viel gelernt". Ein großer Dank galt den Lehrkräften, der Schulorganisation und der Schulleitung, weil sie stets helfend und unterstützend zur Seite standen.

Das Team des DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUM wünscht den Teilnehmern auf ihrem weiteren Weg alles Gute und freut sich auch, den ein oder anderen mal wieder zu sehen.

Zwei Schulen unter einem Dach - Tag der offenen Tür am 16.01.2016

Angehende Erzieher stellten mit großem Zauber ihre Schule in Erfurt vor
Das Dehoga-Kompetenzzentrum informierte über Ausbildungsmöglichkeiten in sozialen Berufen und der Gastronomie.


Erfurt. Am Eingang steht eine junge Dame mit Hexenhut, silberne Krönchen tragen die drei jungen Frauen, die in der ersten Etage auf Neugierige warten.
Wahrlich märchenhaft ging es Samstag beim Tag der offenen Tür im Kompetenzzentrum der Dehoga Thüringen zu. Das Thema Märchen war für Kitty Kleinert, die an der hier angesiedelten Fachschule für Erziehung, Bewegungspädagogik und Ernährung lernt, sehr naheliegend. „Zum einen macht es Spaß, sich angesichts der heutigen Trickfilme wieder an die guten, alten Märchen zu erinnern und sie aufleben zu lassen“, sagt sie, zum anderen finde jeder Erzieher in Märchen Anregungen für seine Arbeit.


Jessica Herold, die stellvertretende Leiterin, bezieht den Gedanken gleich auf ihre Schule: „Märchen betreffen alle Lebensbereiche und sind auch Verbindungsglied zwischen den Menschen aus verschiedenen Ländern.“ Spanier und Vietnamesen sind es, die hier den größten Teil der Ausländer stellen. Letztere haben an der Hotelfachschule, die mit unter dem Dach des Hauses ist, ihren Theorieunterricht. Ihr Anteil ist recht hoch, weil – wie Herold erläutert – in der Gastronomie kaum noch deutsche Jugendliche eine Ausbildung und Beruf anstreben.


Integration sowie das Miteinander von Deutschen und Zuwanderern ist bei den Gastronomen aber auch bei den angehenden Erziehern derzeit das große Thema: „Egal, wo sie hingehen, werden sie mit dem Thema konfrontiert werden.“


Seit 2012 hat die Dehoga als Gaststätten- und Hotelverband ihre Ausbildungsstätten für Erzieher, die vorher in Weimar war, und Hotelfachkräfte im Zentrum am Witterdaer Weg in Erfurt zusammengeführt. Für Jessica Herold ist das keineswegs eine überraschende Kombination: „Gesunde Ernährung gehört für uns ganz stark zur Erziehung dazu.“ So böten sich viele Schnittstellen. Was heißt, dass die angehenden Erzieher auch in der Lehrküche anzutreffen sind.

Bei allem Zauber, der Samstag veranstaltet wurde, fanden sich auch ruhige Ecken in der Schule, wo sich die Besucher des Info-Tages mit Lehrkräften und Schülern über das Profil der Fachschulen unterhalten konnten. So wurden die Bildungsgänge für Sozialassistenten und Erzieher auf der einen Seite und die Ausbildung zum Betriebswirt für Gastronomie erklärt. Letztere ist schon eine aufbauende Fortbildung. Einen besonderen Augenmerk wollte Herold auch auf die Umschulung zum staatlich anerkannten Erzieher richten, die es so in Thüringen an keiner anderen Ausbildungsstätte gebe.
Viele Stellen in Kitas künftig neu zu besetzen


Nachdem in den vergangenen Jahren durch die Kindergartenplatz-Garantie und auch zuletzt durch die massenhafte Zuwanderung von Flüchtlingen die Nachfrage nach Erziehern sprunghaft gestiegen sei, hätten auch viele Menschen ohne passgerechte Ausbildung oder Studium als Betreuer und Erzieher gearbeitet. An der Dehoga-Fachschule könnten diese nun den Fachabschluss machen. „Das sind hoch motivierte Leute, die mit Begeisterung arbeiten werden.“ Und von denen weiterhin viele gebraucht würden.
„Das Durchschnittsalter der Erzieherinnen in den Kitas ist über 50 Jahre, da werden viele Stellen neu zu besetzen sein“, meint die stellvertretende Schulleiterin und hofft auf eine Fortführung des Ausbildungsganges sowie mehr Zuspruch. Denn die Auslastung der Klassen ist gerade an der Fachschule für Erzieher nicht so, wie man es sich wünscht. Zu wenig sei in Erfurt und Thüringen bekannt, dass unter dem Dach des Gaststättenverbandes auch die Ausbildung für Erzieher laufe, so Herold. So mühe man sich auch über das Internet, unter anderem Portale wie Facebook, noch mehr auf die Ausbildungsmöglichkeiten im Kompetenzzentrum nahe des Binderslebener Knies aufmerksam zu machen.


Beim Märchentag am Samstag konnten die Besucher dann auch erleben, mit wie viel Spaß die Schülerinnen und Schüler bei der Sache sind.

Tag der Bildung in der Moritzschule Erfurt am 11. April 2014

Am 11. April 2014 fand in der Moritzschule Erfurt der traditionelle "Tag der Bildung" mit unseren Schülern der E12 und S13 statt.

An diesem Projekttag hatten die 218 Moritzschüler neben zahlreichen Angeboten die Möglichkeit zu Kochen, Basteln, einen Workshop "Finnisch für Anfänger" oder die Zooschule zu besuchen. Ziel dieses Tages war es, den Schülern Einblicke in interessante Wissensbereiche der Erwachsenen zu geben.

Unsere Schüler bertreuten drei unterschiedliche Stationen. Die Grundschüler konnten sich austoben bzw. ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Vom österlichen Torwandschießen über Papierflieger bis hin zum Kücken und Osterhasen basteln.

 

Tag der offenen Tür am 15. März 2014

 

Am 15. März 2014 öffnete das DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUM erneut seine Pforten und lud zum „Tag der offenen Tür“ ein. Interessierte konnten sich sowohl über die gastgewerblichen als auch die sozialen Berufe informieren und lernten dabei die Fachlehrer, das Schulgebäude und die Ausbildungsinhalte kennen.

 

Die Besucher bekamen während ihres Rundganges insbesondere Einblicke in die kreative Arbeit von Erziehern/-innen:

  • Im Kinderland wurden die kleinen Gäste von angehenden Erziehern betreut und die Eltern konnten ihre Geschmacks- und Riechnerven in der „Sinnesschule“ testen.
  • Angelockt durch die verschiedenen Klänge und Melodien aus dem Musikraum bekamen unsere Gäste einen Eindruck über die Möglichkeiten und das Spektrum der musikalischen Bildung von Kindern.
  • Im Bewegungsland war Toben erlaubt! An Seilen, mit Reifen um die Hüften und mit Schwungtuch in der Hand wurde dem Bewegungsdrang – nicht nur der Kinder – ein Ort gegeben.

 

Darüber hinaus wurde gezeigt, wie kreativ gesunde Küche sein kann. Aufgrund von immer häufiger auftretenden Allergien und Unverträglichkeiten - schon bei den Kleinsten - ist Gesunde Ernährung ein zentrales Thema in der Ausbildung von Sozialassistenten, Erziehern und Gastronomen. Es ranken sich viele Mythen und Missverständnisse rund um das Thema. Deshalb ist dies ein besonderer Schwerpunkt in der Ausbildung, um später als Fachkraft Kinder und Jugendliche, aber auch Gäste eines Restaurants kompetent beraten zu können.

 

Am Info-Point der gastgewerblichen Berufe konnten sich die Besucher über die vielfältigen Inhalte bei der Ausbildung zum Koch/Köchin, Hotelfachmann/-frau sowie zum Restaurantfachmann/-frau und der Aufstiegsqualifizierung zum/zur Staatlich geprüfter Betriebswirt/in für das Hotel- und Gaststättengewerbe an der Hotelfachschule informieren.

 

Im Computerraum wurden die zusätzlichen Angebote im Bereich der englischen Sprachausbildung vorgestellt: Seit drei Jahren absolvieren alle im DEHOGA Thüringen  KOMPETENZZENTRUM vorbereiteten Teilnehmer erfolgreich das Business English Certificate. Des Weiteren konnten unsere Besucher ihre fachsprachlichen Englischkenntnisse, ausgerichtet auf die gastgewerblichen oder sozialen Berufe, zertifizieren (KMK) lassen.

 

Wir danken allen engagierten Kolleginnen und Kollegen, die zum Gelingen des Tages der offenen Tür beigetragen haben und freuen uns darauf, Sie als Schüler an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

Reformpädagogik im Land Thüringen

Der 6. März 2014 stand für die FachschülerInnen E12 und die TeilnehmerInnen Externe 13a ganz im Zeichen der Reformpädagogik (Schwerpunkt Thüringen).

Bereits zuvor hatten sich die Schüler/ Teilnehmer theoretisch dieser Thematik durch Vorträge und Filmbeiträge im Unterricht genähert, und sollte nun ihren Höhepunkt durch eine Exkursion nach Weimar finden.

Hier besuchten die Klassen zunächst die Ausstellung "Pädagogik und Gesellschaft" im Thüringer Hauptstaatsarchiv, in der sie freundlich von Frau Göring betreut wurden. In der Ausstellung gab es die Möglichkeit verschiedene Schriftstücke/ Fotografien aus der Zeit von 1920-1933 einzusehen und sich so verschiedenen reformpädagogischen Strömungen zu nähern.

Danach begaben sie sich auf die Spuren von Johannes Daniel Falk (1768 - 1826) und seinem Rettungshaus, dem "Lutherhof". Sehr engagiert und einprägsam brachten Herr Freyer und Frau Vogel vom "Johannes Falk Verein" Falks Bedeutung - gerade für die Jugendsozialarbeit - zum Ausdruck. Weiterhin gaben Sie einen Einblick in die Arbeit des Falk Vereins, der sich für soziale Projekte in Weimar einsetzt.

Mehr dazu auf der Internetseite www.johannesfalkverein.de

Abschließen wollen wir mit einem Zitat von Falk: "Ist denn Erziehung nicht auch ein Beruf und dazu ein sehr ehrwürdiger?!"

Gemeinsam leben. Miteinander lernen. – Von der Exklusion zur Inklusion …

... unter dieser Thematik fand im November 2013 ein Thementag im DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUM im Witterdaer Weg 3 in Erfurt statt.

Den Auftakt dazu bildeten Vorträge, wie z.B. "Die historische Entwicklung: von der Exklusion zur Inklusion" und "Angebote und Fördermöglichkeiten für beeinträchtigte Menschen", welche durch die Teilnehmer der Klasse externe Erzieher 12b/c präsentiert wurden.

Gefolgt davon, freuten wir uns Frau Helm vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, als Gastrednerin begrüßen zu dürfen, die uns in den Thüringer Entwicklungsplan einführte und für alle Fragen Rede und Antwort stand.Abgerundet wurde der Thementag mit dem Film "Klassenleben", der exemplarisch zeigt, wie Inklusion gelingen kann, aber auch verdeutlicht, welche Rahmenbedingungen (personell, räumlich, sächlich) gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention erfüllt sein müssen. An einer ausgedehnten Podiumsdiskussion fehlte es natürlich auch nicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass viele Erfahrungen zu dem Thema "Gemeinsam leben. Miteinander lernen." ausgetauscht und neue Denkanstöße gegeben werden konnten. Einig waren sich alle in Bezug darauf, dass Inklusion "unten" beginnen muss, um gut und kraftvoll wachsen zu können und letztendlich die Teilhabe von beeinträchtigten Menschen in der Gesellschaft ermöglicht.

Kinderweihnachtsfeier im DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUM

In diesem Jahr veranstaltet die S13 des DEHOGA Kompetenzzentrums am 14.12.2013 eine Kinderweihnachtsfeier für alle Kinder, Enkelkinder, Schüler und Mitarbeiter. Beim gemütlichen Kaffeetrinken konnten sich Kinder und Erwachsene stärken und in weihnachtlicher Atmosphäre auf das anstehende Programm freuen.

Zum Einstieg des Programmes diente eine musikalische Untermalung, wo Groß und Klein ihren Zuspruch fanden und um die Zeit des Wartens auf den Weihnachtsmann zu verkürzen. Voller Aufregung erwarteten die Kinder gespannt auf den Weihnachtsmann bis dieser in Begleitung des Weihnachtsengels erschien und die Kinder mit ihren Geschenken erfreute.

Im Anschluss konnten die Kinder aus "Knabbereien" ihrer Kreativität freien Lauf lassen und essbare Kerzen sowie Eisenbahnen herstellen. Um sich von der ganzen Aufregung des Abends zu erholen, konnte man in der Kuschelecke bei einer Geschichte und weihnachtlichen Liedern den Abend ausklingen lassen.

Verfasser: Maximiliane Albrecht , Markus Thiele, Lorenz Bergmann (Schüler S13)

Gründungsväter Europas

Vortragsprofi Ingo Espenschied besuchte am Dienstag, den 19.11.2013, das DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUM in Erfurt, um die angehenden Erzieher und Sozialassistenten auf anschauliche und tiefgründe Weise die Geschichte der Einigung Europas zugänglich zu machen.

Ausgestattet mit der kompletten Projektions- und Tontechnik präsentierte er seinem Publikum, welche Ereignisse dem Schuman-Plan (1953) vorausgegangen sind. In Rückblenden, die bis ins 9. Jahrhundert reichten, erläuterte Herr Espenschied, welche wesentlichen Puzzleteile zur Entstehung des europäischen Gedankens beitrugen. Durch die Verbindung eines lebendigen Live-Kommentars mit historischen Fotos, Animationen, Karikaturen, Zeitzeugen-Interviews und originalen Wochenschauberichten gelang ihm eine kurzweilige und zugleich tiefgründige Darstellung der historischen Ereignisse.

Im Besonderen fokussierte er sich in seinem Vortrag auf die Biografien von Konrad Adenauer und Robert Schumann und zog Verbindungen zwischen den Werdegängen dieser beiden Politiker und den historischen Ereignissen.

Nach Beendigung seines Vortrages gab er Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion.

„Reise in den Orient“- Interkulturelle Lesenacht in Weimar

Im Rahmen der Interkulturellen Woche in Weimar, bereitete die Erzieherklasse E12 von der Fachschule für Erziehung, Bewegungspädagogik und Ernährung (Träger: DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUM GmbH -gemeinnützig) , 29 Kindern aus Weimar West eine spannende Reise in den Orient. Mit selbstgebastelten und gestalteten Lampions, führten die FachschülerInnen die Kinder von Deutschland über mehrere Stationen in den Orient. Hier erlebten sie ein aufregendes und unterhaltendes Theaterstück aus 1001 Nacht - "Aladdin und die Wunderlampe".

Kulinarisch und dekorativ unterstützten die Sozialassistenten der Klasse S13. Mit interkulturellen Gerichten verköstigte man die Kinder an einem wirkungsvollen Tisch. Der bewegende Abend rundete mit dem Lesen von Märchen aus aller Welt ab. Nach einer erlebnisreichen Lesenacht, begann der Tag mit einem gesunden und ausgewogenen Frühstück, bevor die Kinder dann mit vielen Eindrücken nach Hause gingen.

Die Abschlussfrage der Kinder war: "Macht Ihr das nächstes Jahr bitte wieder?"

Auftaktveranstaltung zum Schuljahresstart

Auf der diesjährigen Auftaktveranstaltung zum Schuljahresstart führten die etablierten Fachschüler ihre neuen Mitschüler der Hotelfachschule sowie der Fachschule für Erziehung zu den bekannten Erfurter Sehenswürdigkeiten. Alle wichtigen Kirchen und Gebäude wurden betrachtet, was sie anhand von Fotos bei der anschließenden Präsentation unter Beweis stellten und auch zeigten, dass der Spaß dabei nicht zu kurz gekommen war. Dort konnten sich die Teilnehmer auch mit Kaffee und Kuchen stärken, um ihre "Batterien wieder aufzuladen". Gestartet war man am Morgen nach einer chinesischen Entspannungsübung, bei der man sich vor dem langen Stadtrundgang fit machen konnte.

Somit zeigt sich mal wieder, dass Gastronomen gern bereit sind, einmal über den Tellerrand bzw. die Rezeptionstheke zu schauen und Erzieher sich auch vor der Kindergartentür mit Interesse umsehen. Schließlich will man ja die kleinen und großen Kunden später gut beraten können. Außerdem bekamen die Neulinge viele Tipps, welche Orte in Erfurt "freizeittechnisch" angesagt sind oder was sonst noch das Leben eines Fachschülers in Erfurt angenehm macht.

Zusätzlich wurden sehenswerte Erfurter Hotels und Restaurants besichtigt, über deren besondere Angebote kompetente Gesprächspartner die Fachschüler informierten.

Dafür einen herzlichen Dank an Herrn Buschendorf und Frau Roth von den Bachmann-Hotels, Herrn Knoeffel vom Hotel "Zumnorde", Herrn Cott vom Kaisersaal, Herrn Weißberg von Victor's Residenzhotel und dem Team des Europäischen Informationszentrums Thüringen.

Erlebnispädagogik in Erfurt erlebt

"Ohne eindrucksvolle Erlebnisse, dümpelt der Mensch ohne Ziel und Kompass durchs Leben. Ihm fehlen Motivation, Orientierung, Gedächtnis und Gewissen. Je existenzieller die Erlebnisse sind, die die Menschen erfahren, erlitten, durchstanden haben, desto leichter können sie heilsame Erinnerungen wachrufen, niedere Leidenschaften unterdrücken und falsche Verhaltensweisen korrigieren."
                                                                (Kurt Hahn 1886 - 1974)

 

Wer an Erlebnispädagogik denkt, hat vielleicht Bilder von Wildwasserrafting mit Managern, Abseilaktionen an Steilwänden oder Resozialisierungsprojekte mit straffälligen Jugendlichen in Sibirien im Kopf. Das es jedoch auch ohne weite Reisen, teures Equipment und viel Material möglich ist seinen Horizont zu erweitern oder ein Team zu stärken, zeigte uns ein Mitschüler, welcher eine Zusatzausbildung in Natur- u. Erlebnispädagogik abgeschlossen hat.

An einem sonnigen Vormittag führte er uns in Erfurt, mit einem Projekttag zur Erlebnispädagogik über die Grenzen das Alltagslebens hinaus. Nach einem Vortrag über Kurt Hahn, den geistigen Urvater der Erlebnispädagogik und einer kurzen Einführung ins Thema, folgten zwei spannende Kooperationsspiele. Bei diesen galt es durch Gruppeninteraktion und Kommunikation knifflige Aufgaben zu lösen. Zum einen mussten wir als unzertrennliche Menschenkette ein Seil überwinden und anschließend sollte ein stummer und gehunfähiger Schäfer seine blinde Schafherde in den Stall bekommen. Ein komisches Gefühl blind und blökend im Brühler Garten zu stehen :)

Nach der anschließenden Reflexion und einem gemeinsamen Picknick im Brühler Garten, gab es dann ein kurzes Briefing zu "City Bound". Gut gestärkt und ausgerüstet mit einem Beutel, gefüllt mit einem Apfel einem Ei, eigens mitgebrachtem Trödel und einem Klemmbrett mit zehn spannenden Aufgaben zu den Themen Bildung, Armut und Religion machten wir uns, in drei ausgelosten Kleingruppen, auf den Weg in die Erfurter City. City Bound ist mehr als nur eine Schnitzeljagd. Die Aufgaben sind darauf angelegt die Teilnehmer aus ihrer Komfortzone zu locken und somit aktiv neue Erfahrungen zu machen, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu erweitern. Dass dies auch ohne den Genuss einer Würmersuppe gelingen sollte war sehr beruhigend, obwohl die zu beobachtenden Fluchtmuster interessant gewesen wären. Unsere Aufgaben bezogen sich stark auf die sozialen Kommunikationsformen und auf die persönliche Hemmschwelle. So wurden von den Gruppen inszenierte Streitereien oder zwei minütige Standbilder an belebten Orten gefordert. Auch galt es, karitative Dienste zu leisten, Bürgerumfragen zu kontroversen Themen durchzuführen oder etwas gegen einen Apfel und ein Ei einzutauschen.

Eine der wichtigsten City Bound Regeln ist, sich nicht als Spielteilnehmer zu "outen" und möglichst mit hundert Prozentiger Authentizität vorzugehen. Nur dann gelingt es einem, in bestimmten Situationen die eigne Komfortzone zu verlassen und neue Erfahrungen sammeln. Das bewusste übertreten der eigenen individuellen Grenzen braucht und schafft Mut und Selbstvertrauen. Darüber hinaus gibt es dem reflektierten Geist die Möglichkeit, Ausweichmechanismen und die damit verbundenen Verhaltensweisen, zu erkennen und zu ändern und somit die eigenen Kompetenzen zu erweitern. Das Konzept der Erlebnispädagogik ist aus verschiedenen Reformpädagogischen Ansätzen in den Anfängen des letzten Jahrhunderts entstanden und soll dem Verfall der Menschlichkeit entgegen steuern. In den letzten dreißig Jahren hat sie einen enormen Hype erfahren und leidet derzeit unter einem fast schon inflationärem Gebrauch gepaart mit einer qualitativ schlechten Durchführung und dem oft unzureichendem Transfer der gemachten Erlebnisse ins Alltagsleben.

Was viele nicht wissen, auch das Konzept der Ganztagsschulen stammt aus der Feder von Kurt Hahn. Fazit des Tages war ein Lächeln für den Heimweg auf den Gesichtern aller beteiligten. Somit eindeutiger Gewinn, wir dümpeln nicht! Danke, für diesen innerlich und äußerlich wahrnehmungsreichen Tag, das Ziel ist deutlicher geworden, der Kompass gezückt.

 

Klasse: xEZ12.c

Auch in diesem Jahr starteten unsere Erzieher wieder beim Gutsmuths Rennsteiglauf durch

Am 25.05.2013 ging es bei den Schülern und Schülerinnen der Klasse E12 sportlich zu.

Sie fuhren nach Schmiedefeld, um beim 41. Gutsmuths Rennsteiglauf eine kreative Kinderbetreuung anzubieten. Die Schüler erstellten im Vorfeld Bastel- und Sportangebote. In Kooperation mit dem Landessportbund wurden die Kinder am Start des Juniorcross liebevoll betreut und nach Wunsch in bunte Schmetterlinge oder gruselige Piraten verwandelt. Das Bemalen der im Vorfeld selbst gebackenen Salzteigfiguren sowie die kreativen Bastel- und Malangebote erfreuten sich großer Beliebtheit.

Der Tag war nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Schüler ein großer Erfolg. Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Klasse E12 für das große Engagement.

Tag der offenen Tür im DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUM

Unter dem Motto "Spaß, Spielen und Flambieren" konnten sich die Besucher von zahlreichen Aktionen durch die Hotelfachschule Erfurt | Fachschule für Erziehung, Bewegungspädagogik und Ernährung von zahlreichen Attraktionen führen lassen.

Die Gäste des Tages der offenen Tür konnten sich kreativ beim Musizieren und Basteln ausleben. Um neue Kraft zu tanken, bestand im Anschluss die Möglichkeit beim Flambieren von leckeren Crêpes zuzuschauen und diese in angenehmer Atmosphäre in unserem Ausbildungsrestaurant zu verzehren.

Sie konnten einen ersten Einblick in das Unterrichtsgeschehen erhalten: Die Schüler der Klasse E12 zeigten mit Unterstützung der jeweiligen Fachlehrer, was sie im ersten Ausbildungsjahr in den Fächern Spiel, Bewegung, Bildnerisches Gestalten und Musik erlernt haben.

Die Hotelfachschüler gewährten den Besuchern einen Blick hinter die Entstehung und Ideensammlung der prämierten Top-Tafel, die bei der Olympiade der Köche im letzten Jahr ausgestellt wurde.

Durch das gemeinsame Thema "Gesunde Ernährung" lassen sich die gastronomischen und sozialen Berufe, die in unserem Haus angeboten werden, gut kombinieren.

Einen besonderen Dank möchten wir an alle mitwirkenden Mitarbeiter/innen richten, aber auch an die Firma Baumgarten, die die Hotelfachschüler, mit der Ausstattung für die Top-Tafel von 2012, unterstützt hat.

Als Fazit lässt sich sagen, dass es ein gelungener und spannender Tag mit vielen konstruktiven Gesprächen war.

 

"Kinder"- Stadtführung in Erfurt mal anders...

...am 21. Juni 2012 betrachteten die Schüler unserer Erzieherklasse im 1. Ausbildungsjahr die Welt aus der Perspektive der Kinder. Dabei behilflich war ihnen Frau Bracharz von der Kinderstadtführung Erfurt.

Gemeinsam mit ihr begaben sie sich auf mittelalterliche Spuren im jüdischen Viertel in Erfurt und hörten während eines Rundgangs in der mittelalterlichen Mikwe (Ritualbad) spannende Geschichten von kalten Füßen und nackten Frauen.

Ein Höhepunkt der Führung war das Museumsspiel in der alten Synagoge: "Wahrheit oder Lüge?".

Externe Erzieher aus Weimar punkteten zum 40. Gutsmuths Rennsteiglauf

Am 12. Mai 2012 startete die Klasse 12a der Externen Erzieher aus Weimar erfolgreich die Umsetzung ihres Projektes . Sportlich erstellten sie im Vorfeld der Veranstaltung Bastelangebote für den Muttertag, entwickelten Banner und kreierten eigene T-Shirts.

In Kooperation mit dem Landessportbund wurden die Kinder am START des Rennsteig-Junior-Cross liebevoll betreut. Auch das angebotene Kinderschminken löste bei den Kids große Begeisterung aus.

Ein reger Zulauf, positive Meinungen und funkelnde Kinderaugen waren Beweis genug, dass sich dieses Projekt für alle Beteiligten gelohnt hat.

Auch der Geschäftsführer des DEHOGA Thüringen KOMPETENZZENTRUMS glänzte an diesem Tag mit seiner persönlichen Bestzeit.